Als eingeschworener Fast & Furious Fan bin ich eine hohe Qualität gewöhnt. Bisher hat mich noch keiner der Teile enttäuscht. Sicherlich gab es Höhen und Tiefen, aber ich wurde noch nie von einem Film enttäuscht. Entsprechend hoch waren auch meine Erwartungen an den neuen Streifen, den ich in einem überdurchschnittlich gut besuchten Kinosaal genießen durfte. Und eines kann ich an dieser Stelle vorwegnehmen: ich wurde nicht enttäuscht.

Moderne Story für Fans und Neueinsteiger

Der Inhalt ist für viele Filme, insbesondere für Teile einer Reihe wie in diesem Fall, ein kritischer Punkt. Zum einen sollten die Fans ihre Filmhelden sehen und Verbindungen zu den bisherigen Teilen erwarten dürfen, zum anderen sollte der Film aber auch als Einzelwerk verständlich sein. Auch dies ist in meinen Augen gut gelungen.

Wie auch im letzten Teil, ist die Story von Fast & Furious 8 modern gehalten. Ohne zu viel zu verraten sei an dieser Stelle nur gesagt, dass digitale Bedrohungen, Hacker und das „Auge Gottes“ aus dem letzten Teil eine große Rolle finden. Gleichzeitig enthält der Film jedoch auch zahlreiche rasante und actiongeladene Fahrzeugszenen bereit, die in Fast & Furious auf keinen Fall fehlen dürfen. Hier gilt ebenfalls: insgesamt sind die Modelle etwas moderner geworden, doch auch die Klassiker kommen nicht zu kurz.

Nicht zuletzt – und das dürfte wohl den Fans sehr wichtig sein – hat sich an den Hauptfiguren nicht viel geändert. Bis auf die Schurken sind fast nur alt bekannte Gesichter der Familie rund um Dom an der Handlung beteiligt. Hier ist der Film seinen Vorgängern treu geblieben und hat sogar noch einen draufgelegt, da viele Gesichter aus den einzelnen Vorgängern des achten Teils noch einmal ihren Auftritt hatten.

Der achte Teil konnte auch durch sehr gewitzte Dialoge überzeugen, die regelmäßig den ganzen Saal zum Lachen brachten. Die Anzahl an Filmszenen, die hohes Potenzial haben, noch viel zitiert zu werden, war für mein Empfinden rekordverdächtig. Dennoch war die Balance zwischen ernsten und lustigen Szenen angebracht, sodass der Film von den guten Sprüchen profitieren konnte und nicht lächerlich wurde.

Nicht nur für die Augen – auch für die Ohren

Besonders hervorzuheben ist auch die Umsetzung in Musik und Ton des Films. Auch hier hat Fast & Furious 8 die Zuschauer nicht enttäuscht. Wie man es aus den anderen Teilen kennt, war der Film von flotten und hitverdächtigen Titeln geschmückt und bereits das Pitbull-Intro hat vollends überzeugt.

Doch nicht nur die Musik – auch der Ton hat mich dieses Mal besonders überzeugt. Die Soundeffekte waren gut durchdacht und haben dem Film das gewisse Etwas verpasst. Ich kann nicht in Worte fassen, was genau mich hier überzeugt hat, aber wer auch in den Genuss des Kinosounds kommen durfte, weiß was ich meine.

Fazit: Unbedingt anschauen

Fast & Furious 8 konnte mich von vorne bis hinten überzeugen. Egal ob man die Teile davor gesehen hat oder nicht – ein Kinobesuch lohnt sich hier auf jeden Fall. Der Film glänzt mit witzigen Sprüchen, schicken Autos und jeder Menge Action. Dazu kommt eine moderne und wie gewohnt übertriebene Story untermalt von einer spitzenmäßigen Musik-Auswahl.

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